Dresdens Millionen

800 Jahre Dresden, 300 Jahre Rotbuche, 1 Jahr intensive Diskussion über Klimawandel

DAS FÄLLEN DER ROTBUCHE WAR KEIN NORMALER AKT, wie Entscheidungen in vergangenen Jahrzehnten
ES WAR EIN SYMBOL

Was ist aus dem 300 Jahre alten Baum - der Rotbuche geworden?
Marketing für Dresden

"Richtfest"

Wäre es doch schön, könnten wir das Holz der Rotbuche nun für eine Fußgängerbrücke verwenden. Eine Fußgängerbrücke genau über dem Tunnel am Waldschlösschen - nach dem Bürgerentscheid im Jahre 2008.

Von den heutigen erfogreichen, bezahlten und bestimmenden Politik:
von der >> Politik der kleinen Schritte <<:


23.01.2008 Auszug aus SZ-Online:
Baustopp für Waldschlößchenbrücke würde Dresden Millionen kosten schätzt Stadtentwicklungsbürgermeister Herbert Feßenmayr

Baustart für Brücke: Herbert Feßenmayr eröffnet mit?

3.8.2007 Auszug aus FAZ
So engagiert wie letztlich vergeblich bemühte sich der Dresdner Baubürgermeister Herbert Feßenmayr (CDU) um einen für das Welterbe-Komitee akzeptablen alternativen Brückenentwurf.

31.7.2007 Auszug aus Lausitzer Rundschau
Am 13. August werde die Baustelle eingerichtet, kündigte Baubürgermeister Herbert Feßenmayr (CDU) gestern an. Die Verkehrsfreigabe sei für Ende März 2010 vorgesehen.

30.07.2007 Auszug aus Der Tagesspiegel
Auf die Frage, ob die Stadt den Erhalt des Weltkulturerbetitels abschreibe, sagte der Dresdner Baubürgermeister Herbert Feßenmayr (CDU): "Das ist wohl so." Eine Kompromisslösung, die vor kurzem noch mit alternativen Brückenvorschlägen möglich schien, sei damit vom Tisch, hieß es.

06.04.2006 Auszug aus DIE ZEIT Nr.15
Dass die Zahl innerstädtischer Elbüberquerungen mit dem Auto seit dem Jahr 2000 um fast 33 000 pro Tag, also fast 50 Prozent zurückging (durch Autobahn, Straßenausbau, Wegzug), dementierte der Baubürgermeister. Die in Dresden kursierende Zahl spricht ja gegen einen Brückenneubau – so wie wahrscheinlich auch das Gutachten, auf das die Unesco wartet. Feßenmayr räumte auf Nachfrage ein, die Gutachter befürchteten eine »starke Beeinträchtigung« des Elbtals, deshalb gelte es nun, die Welterbekommission »von unserer Argumentation« zu überzeugen."


Die Kunst, Tunnel zu überBrücken

Wir bauen eine Attraktion. Wir wollen zweimal bauen!

Erstens:
Wir bauen eine "Fußgänger-, Radfahrer- und Segway" Brücke. PI-StationSie ist nicht breit und nicht schwer. Sie hat Ausbuchtungen, um verweilen zu können. Darstellungen an Ausbuchtungen geben zur Historie von Dresden und natürlich auch Details zum Brückenbau (Brückenstreit) wieder. Natürlich ist diese neue Attraktion von Dresden zu finanzieren, also denken wir an Fussgänger-Brückenmaut und Sponsoren. Weltbekannt ist diese Stelle ja nun - dies können Sponsoren nutzen. Und, wir halten uns ja an den Bürgerentscheid, wir bauen eine Brücke aber diesmal als Kunstobjekt. Was würden Besucher nun sagen? Wäre es nicht wirklich ein weiterer, sehr bekannter Anziehungspunkt für und in Dresden?

Zweitens:
Wir bauen den Tunnel. Alles wird für die tragenden Elemente der Brücke vorbereitet. Fundamente gewährleisten die einfache Auftockung für eine Fußgängerbrücke. Die Fußgänger-Röhre des Tunnels wird so nicht mehr benötigt.

Fazit:
Würde Dresden so sein Gesicht wahren können? Würde man so aus der gesamten Marketingaktion - also dem Brückestreit nicht glänzend herauskommen. Da wagt man zu glauben, dass die UNESCO hier sogar "durchwinken" könnte.
Ich selbst versuche mir vorzustellen, welchen Blick man von so einer Brücke aus - in die Welt haben könnte.


Comeback der Kunst und Streitkultur?

Scheinbar scheinen die Würfel noch nicht gefallen:

1. SZ vom 15.3.2007 Artikel: "Die politische Kultur hat versagt" + "Dresdens Brückengegner suchen ihre letzte Chance" (Eingabe beim sächs. Verfassungsgericht mit Argument: der Zwang zur Bauvergabe nicht rechtens)
2. SZ vom 7./8.3.2007 "Brücken-Streit: Heftige Kritik an Tiefensee" (Hintergrund sind Äußerungen von Herrn Mininster Tiefensee bzgl. Infragestellung von Fördergeldern, falls keine Kompromisse möglich)
3. zwischenzeitlich: Beiträge von Künstlervereinigungen für andere Lösungen und Rückzug von Parteimitgliedern wegen zu harschem Vorgehens gegenüber v.a. Kunst- und Kulturschaffenden
4. SZ vom 12.4.2007 "Star-Architekten sollen mit neuer Brücke Welterbe retten"

Bemerkung:
Nun scheint sich ein neuer Dialog aufzubauen. Man möchte wieder mit Kunst und Kultur die Meinungsbildung voranbringen.

Leserbrief aus SZ vom 12.4.2007 zu "Der Brückenbeschluss - Dresden diskutiert weiter"


Es soll also nun ein Wettbewerb der Architekten richten. Bitte lesen Sie dazu die ersten  beiden Ausgangsartikel für dieses Portal.

[1] Die Brücke (Artikel als PDF-Datei)

Mal sehen, ob sich einer der Architekten unseres Themas annimmt und im Vorfeld mit verschiedenen Gesellschaftskreisen spricht.
Gestern gab es ein interessantes Forum der MIT zu "Bauen und Investieren in Dresden". Hier kam die Frage auf, inwieweit es vor stadtplanerischen Bauvorhaben nützlich ist, Architekten, Ingenieure und Kulturschaffende gemeinsam wirken zu lassen. In der Diskussion ging es nicht um die Brücke.



Entscheidung gefallen

Die Entscheidung ist gefallen, die Brücke wird gebaut.
einige Meinungen zum Thema:
- Redner A: nun, dann soll die Brücke nun endlich auch gebaut werden
- Redner B: 2 kleinere Brücken wären im Hinblick auf Wegeoptimierung und Energieverbrauch günstiger (Klima, Energie, Zeit >> Weg)
- Redner C: Dresden und die zu hart geführte Diskussion hat auch viele "Brücken" zerstört

Wir meinen: Das beste Marketing aller Zeiten "Der Dresdner Brückenstreit" hat die Dresdner Wirtschaft nicht zum Präsentieren ihres KnowHows nutzen können. Egal welche, in welcher Stadt oder ob eine Brücke (Tunnel) gebaut worden wäre,,,zweifelsohne hat es viele Menschen interessiert,,,und dies hätte man ausnutzen können- für Technologie- Firmen- sowie KnowHow Präsentation.

Für die Darstellung des LEUCHTTURMES DRESDEN.



Gerichtliche Entscheidung erwartet

in den nächsten Tagen wird eine Gerichtsentscheidung zum Bau der Waldschlösschenbrücke erwartet.

Welterbe erhalten (keine Brücke oder andere Lösung):
http://www.waldschloesschen-bruecke.de/
Brücke bauen:
http://www.pro-waldschloesschenbruecke.de/
Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Waldschl%C3%B6sschenbr%C3%BCcke



Patt oder Chance?

Spannend auswertbar - ein Patt?




wieder alles offen

Durch die Einbeziehung von Mediatoren ist im Dresdner Brückenstreit wieder alles offen. Es wird vom Tunnel über eine Brückenlösung breitgefächert und parteiübergreifend diskutiert. Eine Zusammenfassung ist unter Wikipedia integiert.


Einigung per Gesetz?

Gericht fordert zur Einigung im Dresdener Brückenstreit auf

Das Sächsische Oberverwaltungsgericht in Bautzen hat im Streit um die Waldschlösschenbrücke über das Dresdner Elbufer zu einer gütlichen Einigung aufgerufen. Dies ist das Ergebnis eines nichtöffentlichen Erörterungstermins mit den Prozessbeteiligten von der Stadt Dresden und dem Land Sachsen sowie von Vertretern der UNESCO, der gestern vor dem 4. Senat in der Bautzener Ortenburg stattfand. Der bestehende Konflikt zwischen Bürgerentscheid einerseits und völkerrechtlichem Abkommen andererseits könne durch eine juristische Entscheidung nicht befriedigend gelöst werden, teilte das Gericht mit. Die Auseinandersetzung zwischen dem zu Gunsten der Brücke ausgegangenen Bürgerentscheid und dem Weltkulturübereinkommen sei letztlich ein Konflikt zwischen unmittelbarer kommunaler Demokratie und dem Völkerrecht. Eine Entscheidung des Gerichts werde in jedem Fall immer zu Lasten von einem von beiden erfolgen. Dem Dresdner Elbtal droht die Aberkennung des Welterbestatus, weil die geschützte Kulturlandschaft durch den Bau der Waldschlösschenbrücke irreversibel zerstört wird. Deswegen hat die UNESCO die 18 Kilometer lange Strecke an der Elbe von Schloss Übigau im Nordwesten bis Schloss Pillnitz und zur Elbe-Insel im Südosten, die erst im Sommer 2005 die Ernennungsurkunde als Weltkulturerbe erhielt, im Juli dieses Jahres schon auf die „Rote Liste“ der bedrohten Kulturstätten gesetzt. Für den Bau einer Elbbrücke an dieser empfindlichen Stelle hatte bei einem Bürgerbegehren im Februar 2005 die Mehrheit der Dresdner votiert. Auf den Appell des Senats hin haben sich beiden Seiten bereit erklärt, gemeinsam mit der UNESCO alternative Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten und mit ihr unverzüglich eine einvernehmliche Lösung herbeizuführen. Das gerichtliche Verfahren zwischen dem Land Sachsen und der Stadt Dresden ruht bis auf weiteres.

09.11.2006 Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching


Die neuste Sicht auf die Brücke

Weltkulturerbe Gericht rät Dresden und Unesco zu Einigung über umstrittene Brücke
Das Gericht legt dem Freistaat und der Stadt nahe, gemeinsam mit der Unesco alternative Lösungen zu suchen. Bautzen/Dresden - Das Oberverwaltungsgericht Bautzen hat im Streit über die geplante Waldschlösschenbrücke in Dresden zu einer gütlichen Einigung geraten. Der 4. Senat legte dem Freistaat und der Stadt nahe, gemeinsam mit der Unesco alternative Lösungen zu suchen, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Beide Seiten erklärten sich den Angaben zufolge dazu bereit. Das Verfahren - ein Streit zwischen Sachsen und Dresden - ruht nun bis auf weiteres. Dem Dresdner Elbtal droht die Aberkennung des Titels Unesco-Weltkulturerbe, wenn die umstrittene Brücke an der sensiblen Stelle gebaut wird. Bei einem Bürgerbegehren im Februar 2005 hatte die Mehrheit der Dresdner für den Bau einer Elbbrücke an der sensiblen Stelle der Flusslandschaft gestimmt. Trotz des ruhenden Verfahrens gebe es allerdings mit dem Termin zur Vergabe der Bauaufträge im Januar 2007 einen Fixpunkt, sagte Gerichtssprecher Peter Kober. „Bis dahin sollten substanzielle Erfolge in den Gesprächen mit der Unesco vorzuweisen sein“, sagte er. Der Konflikt zwischen dem Bürgerentscheid und dem Weltkulturübereinkommen sei einer zwischen unmittelbarer kommunaler Demokratie und dem Völkerrecht, hieß es in einer Mitteilung des Gerichts. Eine Entscheidung werde immer zu Lasten einer Seite erfolgen. Deshalb habe der Senat diesen „ungewöhnlichen Weg“ gewählt.

WELT.de/dpa Artikel erschienen am 08.11.2006


E-Government Waldschloesschenbruecke

Was ist der Brückenschlag zwischen
  • Dresden (Waldschlösschen - Querung)
  • eGovernment
  • Dresdner Marketing?

Quelle, (Auszug)

Obwohl neun von zehn Bundesbürgern ihren Gang zum Amt per Mausklick erledigen wollen und dies allen Beteiligten Kosten erspart, sind die Potenziale der elektronischen Verwaltung in Deutschland noch längst nicht ausgeschöpft. Dies ist die Einschätzung von Steria Mummert Consulting. „BvDP“






Forum Waldschlösschentunnel und Hollywood-Brücke

Gestern am 19.07.06 fand ein hitziges SZ-Forum zum Thema "Waldschlösschen" und "Elbquerung" statt. Die SZ hatte eingeladen. Was dort angekündigt wurde, war ein paralleler Hör-Mitschnitt des MDR. Die Zuschauer wurden gebeten, sich ruhig zu verhalten. Dies schien fast unmöglich. Zu sehr bewegt der doch starke Einspruch der UNESCO  - gegen diese Variante der Elbquerung - die Gemüter. Zum Einen, weil es wieder scheinbar nicht vorwärts geht und zum Anderen, der starken Argumente wegen. Eine Meinung dort: >>Egal ob Baustil oder Diskussion >> Dresden hätte etwas Italienisches - schon immer.

Ich bitte alle die Menschen sich bei mir zu melden, die Interessantes in das WWW zu dem Thema stellen möchten. Wer Lust hat - ist außerdem eingeladen mitzuwirken.
0351 - 4175 955 oder info (at) redipoint (punkt) de
gern, Ihr Mario Lehmann




Der Brückenkopf

Ein Brückenkopf zu Dresden…

 ...wäre zu schlagen.  

Jedoch könnte man es auch einmal losgelöster betrachten. Ohne Frage, ich persönlich war schon immer gegen endlose Diskussionen. Wo aber wird das Meinungsbild zusammengeführt und ausgewertet?

Die Diskussion wurde schon immer zu hart einseitig geführt. Wo könnte man denn stufenlos die Entwicklungen einsehen im WEB? Wo gibt es gesammelte Bilder, Eindrücke, Meinungen und Texte? Warum führt man nicht mittels moderner Informationstechnik und den Methoden mit Marketing und Kunst? Warum baut Dresden nicht bei solchen Projekten von Anfang an ein neutrales (WEB)Portal auf?

Das jeweilig vorherherrschende Meinungsbild entstand vielleicht am Anfang durch die Meinungsbildung kleiner und starker Gruppen. Dresden hat demnächst vielleicht wieder abzustimmen und hier ist nicht die Brücke gemeint.

Für die Dresdner kämen elektronische Bewertungsverfahren gerade recht. Machen wir Dresdner doch Neues aus diesen Erkenntnissen. Kommunikationsprozesse müssen beschleunigt werden. Dann wäre auch der Erkenntnisgewinn innerhalb der verfügbaren Zeitspanne höher. Effiziente elektronische Kommunikationsprozesse bilden wie Sensoren das Umfeld ab. Da könnte vielleicht auch heute die UNESCO nicht mehr so gradlinig sagen – so haben wir es uns nicht vorgestellt (wobei ich die UNESCO Vorgänge/Texte nicht so kenne, möchte aber beispielhaft darlegen).

Moderne Kommunikation wird kaum genutzt. Wo sehe ich denn Beiträge z.B. der Stadtverwaltung in OpenBC.com und dies ist nur ein kleines Beispiel. Die Diskussion um die Brücke ist den Dresdner schon fast heilig. Keiner möchte mehr so richtig darüber sprechen und doch bewegt es uns alle. Man könnte behaupten, danach fehlte uns was. Aber - wir nun 500Tsd. Dresdner hatten schon immer Einfälle…


DIE BRÜCKE

Wie wäre es mit einer HIGH-TECH Holzbrücke in Dresden - direkt über dem Tunnel am Waldschlösschen? Naturbelassen und frei von vier Rädern.

Fußgänger und Radfahrer besehen gemächlich die historische Landungszunge von Dresden. Leise säuselnd fließt das blaue Band. Die frische Aura der blühenden, weiten Elbwiesen weht in die Augen. Ein kleiner Hund spornt den Radfahrer an, schneller zu fahren. Ein Maler verweilt auf dem Holz der Brücke - nur der Gedanke an den kleinen Hund lässt seine Künstlerhand verharren. Dann malt er weiter.

Die Holzbrücke ist nur ein Gedankenspiel - ein Gedankenspiel von Liebhabern, Ingenieuren, Instituten und Interessierten - es besteht vereinfachtes Baurecht. Ganz nebenbei erwähnt man die registierende Elektronik am Anfang und Ende der Brücke. So ein Abrechnungsverfahren ist einmalig. Die Brückenpassanten haben es voll akzeptiert. Der Blick und der Gang über die Brücke entschädigen. Sogar mehr als das. Ein Besucher fragt nach den Beteiligten und wieviele Gewerke mitgewirkt haben. Die Simulation ist so perfekt, dass man überlegt, dieses High-Tech Holzbauwerk tatsächlich in einer Stadt zu bauen.
Dresden hat ein aussichtsreiches Produkt mehr. Eine Brücke in die Zukunft für alle Beteiligten.

Gefällt Ihnen der Gedanke? Dann bauen Sie mit und machen Sie sich und Ihre Fachleistungen Ihres Unternehmen bekannt.
Schreiben Sie an hollywood-bruecke(at)pro-saxonia(punkt)de

Ihr Mario Lehmann

Die Kreativbrücke für:
PRODUKTDESIGNER, HOLZINSTITUTE, INGENIEURE, BRÜCKENBAUER, MARKETINGFACHLEUTE, GÄSTE, INFORMATIKER, INVESTOREN

PRO SAXONIA

eine Initiative vom Architekturbüro Teich, RED_i_POINT, Atelier Teubner und
dem INNOVATIONScluster

(c) RED_i_POINT 2006, all rights reserved


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